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Fachinformatiker/-in für digitale Vernetzung

Prozess- und Produktvernetzung

Fachinformatiker/-innen für digitale Vernetzung analysieren und planen Systeme zur Vernetzung von Prozessen und Produkten. Das Berufsbild ist neu und schließt eine Lücke im Bereich Industrie 4.0 und Sie haben gute Berufsperspektiven. Sie betreiben und vernetzen Systeme und stellen die Systemverfügbarkeit sicher. Auch das Informieren und Beraten von Kund*innen gehört zu diesem Berufsbild.

Als Fachinformatiker/-in für digitale Vernetzung sind Sie Techniker*in, Perfektionist*in und Teamplayer. Sie setzen sich gerne mit Computern und Apps auseinander und arbeiten sehr gewissenhaft. Sie kommunizieren auf Augenhöhe mit Mitarbeiter*innen anderer Fachichtungen und stimmen sich mit ihnen zu wichtigen Punkten ab, kennen Sie sich gut mit Technik aus und haben ggf. bereits erste Erfahrungen im Programmieren. Ihnen liegt eine äußerst genaue Arbeitsweise und Sie lieben es, Fehler zu finden. Begeisterung für IT und Technik sind eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf.

Fachinformatiker/-innen für digitale Vernetzung sind im Bereich Industrie angesiedelt. Sie bilden die Schnittstelle zwischen IT und Produktion. Die beruflichen Perspektiven sind sehr gut. Überall dort wo die Produktion IT-gestützt abläuft, werden Fachinformatiker/-innen für digitale Vernetzung gebraucht. Das sind beispielswiese Unternehmen aus dem Bereich der Automobilindustrie. Die Hauptarbeitszeiten bewegen sich zwischen 7 Uhr morgens und 18 Uhr abends. Es sind aber auch andere Dienstzeiten möglich, denn viele Industriebetriebe arbeiten rund um die Uhr.

Um an der Umschulung teilnehmen zu können, benötigen Sie einen Schulabschluss und/oder eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrjährige Berufserfahrung. Der Zugang kann ggf. mithilfe einer Eignungsprüfung erfolgen.

 

Eine Umschulung zur/zum Fachinformatiker*in dauert zwei Jahre in Vollzeit (24 Monate).

Umschulungen bei der DAA erfolgen über unser Modulares Weiterbildungssystem, über Online-Seminare und über Frontalunterricht. Der Methodenmix macht unser Umschulungsmodell einzigartig und hilft Ihnen aufgrund der Vielfalt bei der Bewältigung des Lernpensums. Im ersten Jahr der Umschulung erlernen Sie die Grundlagen des Berufes. Im zweiten Jahr erfolgt ein Praktikum. An das Praktikum schließt eine intensive Vorbereitung auf die Abschlussprüfung an. Die Ausbildung endet mit einer IHK-Prüfung.

Alle Umschulungen bei der DAA sind AZAV zertifiziert, daher ist eine Finanzierung prinzipiell über folgenden Kostenträger möglich:

  • Rentenversicherungsträger (z. B. DRV oder Berufsgenossenschaften)
  •  Agentur für Arbeit (SGB III)
  • Jobcenter oder Optionskommunen (SGB II)
  • Berufsförderungsdienst der Bundeswehr

Für Selbstzahler*innen bieten wir die Möglichkeit der Ratenzahlung an.